Release Notes

Einleitung

Übersicht

Im Rahmen der Produktpflege wird SimulationX ständig weiterentwickelt. Grundlage dafür sind die Anforderungen unserer Kunden aus Industrie und Wissenschaft. In den Release Notes werden die Änderungen der jeweiligen Version von SimulationX gegenüber der Vorgängerversion dokumentiert. Diese Änderungen umfassen Neuentwicklungen, Verbesserungen und Erweiterungen bestehender Funktionen sowie Bugfixes. Für Hinweise und technische Anfragen benutzen Sie bitte den Online-Support unter http://helpdesk.simulationx.com.

Struktur der Release Notes

Die Release Notes werden in Listenform dargestellt und lehnen sich in ihrer Struktur an das Handbuch an. Der linke Teil der Tabelle enthält einen Schlüssel, der aus der Bearbeitung resultiert. Dabei gilt:

Nxxxxx Neuerungen im Programm
Hxxxxx Bearbeitete Anfragen, Wünsche aus dem SimulationX Helpdesk, wobei die Bearbeitungsnummer im HelpDesk verwendet wird.
Bxxxxx Behobene Probleme (Bugfix)

Version 4.4.1 (Oktober 2022) Hotfix

Behobene Probleme

B29381
H31176
Das Laden oder Speichern von Parameterdateien im Eigenschaftsdialog von Komponenten führt zum Programmabsturz.
B29458
H31186
Der Variantenassistent stürzt bei manchen Modellen ab, wenn die Parameter-Seite geöffnet wird.
B29626 Die Bibliothek Zeitdiskrete Signalglieder (SignalBlocks.TimeDiscrete) wird in der Bibliotheksleiste nicht angezeigt.

Version 4.4.1 (September 2022) Hotfix

Behobene Probleme

B29038 Externe, benutzerdefinierte Fluide werden nicht geladen.
B29055 Bei der Benutzung der hydraulischen Schnittstelle (Typ InterfacesGeneral.BRSLInterfaces.HI) tritt eine inkorrekte Warnung auf.
B29150
H30877
Exportierter Code (für ausführbare Modelle und FMI) mit Laufzeitlizenz kann nicht mit dem GCC-Compiler kompiliert werden.
B29151
H31085
Für das Modul Powertrain Concepts (Vehicles) werden unnötige Abhängigkeiten (Lizenzen) vorausgesetzt.
B29164
H31071
Modelle der GreenCity-Bibliothek verlangen immer eine neue GSA, wenn sie mit CVode simuliert werden.

Version 4.4.1 (Juli 2022)

Neuerungen und Verbesserungen

Software

Lizenzierung
N10001 Mit der neuen token-basierten Lizenzierung können Kunden zwischen einem modulbasierten und einem token-basierten Lizenzierungsmodell wählen. Diese Auswahl wird in der Regel vor dem Kauf von SimulationX getroffen.
SimulationX 4.4 benötigt die Version V11.18.2 des FlexNet-Lizenzmanagers. Diesen können Sie von https://myesi.esi-group.com/downloads/licensing herunterladen und funktioniert auch mit Lizenzen für ältere SimulationX-Versionen.
N10002 Durch das verbessertes Bibliotheksmanagement können Lizenzen für einzelne Bibliotheken jetzt direkt in der Bibliotheksleiste verwaltet werden. So werden Bibliotheken nicht mehr alle auf einmal beim Start des Programms geladen. Stattdessen enthält die Bibliotheksleiste jetzt Vorschausymbole, worüber das Ladeverhalten einer Bibliothek sowie die Lizenz- und Versionsverwaltung konfiguriert werden können. Nichtlizenzierte Komponenten werden nun ebenfalls in der Bibliotheksleiste (ausgegraut) angezeigt. Sie können nur mit einer gültigen Lizenz (on demand) verwendet werden. Durch die Aufnahme in die Bibliotheksleiste erhält der Benutzer einen Überblick über alle verfügbaren Bibliotheken, die in Verbindung mit dem neuen token-basierten Lizenzierungsmodell verwendet werden können.
N10003 Mit der verbesserten Lizenzausleihe können Sie nun Lizenzen ausleihen, ohne SimulationX neuzustarten. Auch die vorzeitige Rückgabe funktioniert nun ohne Neustart.
Löser
N10004 Der neue implizite Euler-Löser hat eine feste Schrittweite und verwendet die DAE-Formulierung des Modells. Er kann mit einem ausführbaren Modell oder für FMI for Co-Simulation 2.0 exportiert werden. Er ist für weiche Echtzeitberechnungen von großen und steifen Systemen gedacht.
N10005 Um bei neuen Modellen eigene Standardeinstellungen für Löser festzulegen, kann unter Eigene Dokumente\SimulationX 4.4\Settings\modelDefaults.isx ein enstprechend konfiguriertes Modell als Vorlage gespeichert werden. Dies wird von SimulationX für jedes neuerstellte Modell genutzt.
Code-Export
N10006 Die Lizenzen für verschiedene Code-Export-Ziele wurden zu zwei allgemeinen Lizenzen zusammengefasst, die für alle Zieltypen gelten. Außerdem ist der Code-Export jetzt mit einer Lizenzprüfung zur Laufzeit ohne den Quellcode oder ohne Lizenzprüfung, aber dafür mit Quellcode verfügbar.
N10007 Code-Generierung und Code-Kompilierung im Code-Export-Assistenten sind jetzt auf einer Seite verfügbar. Der Quellcode ist nur zugänglich, wenn eine gültige Lizenz vorhanden ist. Um die generierten Binärdateien zu verwenden, ist eine spezielle Laufzeitlizenz erforderlich. Derzeit wird nur die Windows-Plattform (x64) unterstützt. Für FMI gibt es jetzt nur noch einen Projekttyp. Der Projekttyp (Co-Simulation oder Modellaustausch) sowie die Version werden auf der Projektseite angegeben.
N10008 Im Code-Export-Assistenten kann nun bei aktivierter Code-Splitting-Option die Anzahl der Anweisungen pro aufgeteilter Funktion auf der Projektseite eingestellt werden.
System Reliability Analysis
N10009 Bei der Fehlerdatenanalyse (FDA) kann nun auch ein nutzerdefinierter Python-Pfad angegeben werden.
N10010 Die Behandlung von unausgewogenen Klassen in der Fehlerdatenanalyse (FDA) wurde verbessert.
Weitere Neuerungen
N10011 SimulationX unterstützt jetzt physikalische Anschlüsse (Terminals) für SimulationX-Konnektoren, eine Kernfunktion der neuen FMI-Version 3.0, sowie Icons, Early Return, EventMode und IntermediateUpdateMode. Weitere Details finden Sie in der Veröffentlichung von FMI 3.0.
N10012 Mit dem in SimulationX integrierten Jupyter Notebook können Benutzer Python-Skripte direkt in SimulationX schreiben, dokumentieren und ausführen. Die Skripte können zur Automatisierung von Arbeitsabläufen verwendet werden, zum Beispiel für Pre- und Post-Processing-Aufgaben oder zur Ergebnisvisualisierung. Die Skripte werden zusammen mit dem Modell in der SimulationX-Projektdatei (*.isx) gespeichert.
N10013 Die Performance bei der Darstellung großer Tabellen im Ausgabebereich, z. B. Jacobimatrizen, wurde verbessert.
N10014 Eine neue Schaltfläche in der Leiste für Warnungen ermöglicht es jetzt, zur vollständigen Nachricht im Ausgabebereich zu springen.
N10015 Die stationäre Simulation berücksichtigt nun zeitvariable Signale von assert-Bedingungen besser.
N10016 Elemente, die Rauschen implementieren, können nun den neuen Parameter seed0 verwenden, womit Zufallszahlenfolgen erzeugt werden können. Wird derselbe seed verwendet, ergbit dies stets dieselbe Zahlenfolge.
N10017 In chemischen Reaktionsgleichungen steht nun die SI-basierte Einheit J/mol für die molare Energie zur Verfügung.

Bibliotheken

Batteriebibliothek
N10018 Diese neue Bibliothek ermöglicht die Modellierung des elektrischen und thermischen Verhaltens von Batteriezellen und -banken. Die Batterieparameter hängen von den Betriebsbedingungen ab, z. B. vom Strom, Leerlaufspannung oder Temperatur. Alterung und Frequenzgangverhalten werden derzeit nicht berücksichtigt.
BRSL – Rexroth Simulation Library
N10019 Die neue Bibliothek BRSL – Rexroth Simulation Library von der Bosch Rexroth AG ist eine 1D-Simulationsbibliothek mit dem Schwerpunkt auf hydraulischer und elektrischer Antriebstechnik. Sie liefert alles aus einer Hand, was benötigt wird, um ein Abbild der statischen, dynamischen und kinematischen Eigenschaften einer gesamten Maschine oder Anlage in Form eines digitalen Zwillings zu erstellen. Die Bibliothek kann problemlos mit anderen Modelica-Bibliotheken zusammen in einem Modell verwendet werden. Sie enthält sowohl generische Komponenten, die z. B. auf Basis von Datenblättern manuell parametriert werden müssen und somit flexibel einsetzbar sind, als auch bereits vollständig parametrierte und validierte Modelle von Bosch-Rexroth-Produkten, wie Zylindern, Antrieben, Pumpen und Ventilen.
Driving Maneuvers
N10020 Die Teilbibliothek der SXTire-Radkontake enthält ein neues kurvenbasiertes Reifenkontaktmodell ohne Trägheit (Typ VehiclesMBS.Components.Wheels.SXTire.CBTireContact) und das um Trägheit erweiterte Radmodell (VehiclesMBS.Components.Wheels.SXTire.CBWheel), die echtzeitfähige Modelle bei glatten, unebenen Böden mit geringen dynamischen Effekten (z. B. Straßen) ermöglichen.
Green City
N10021 Die Green City-Bibliothek wurde aktualisiert. Im Umgebungsmodell Environment2 wurde die Berechnung der Zeit verbessert (neue DST-Berechnung, aktualisierte GMT-Datenintegration, bessere UTC-Synchronisation). Außerdem wurde die Steuerungslogik der Wärmepumpe HeatPump angepasst.
Heat Transfer
N10022 Das Wand-Element (Typ HeatTransfer.BasicElements.Solids.Wall) verfügt über eine neue Visualisierung der Temperatureverteilung mit Hilfe eines 2D-MultiChart-Diagramms.
N10023 Ein zusätzlicher Term wurde für die Massenbilanz eingeführt, um numerische Massenverluste zu vermeiden.
MKS-Mechanik
N10024 Das neue Modell für einen kreisförmigen Kontakt mit triangulierten Oberflächen (Typ Mechanics.MechanicsMBS.Contacts.SurfaceContacts.Circle), welches mit MKS-Elementen verbunden werden kann, modelliert die Detektion und Kraftberechnung eines Kontakts zwischen dem damit parametrierten Kreis und einer globalen Oberfläche und ermöglicht so beispielsweise eine einfache Modellierung eines Rades oder einer gekrümmten Aufstandsflächen auf dem Untergrund.
N10025 Die inneren Kräfte und Momente der Elemente SDBcartesian, SDBcylindric und SDBsymmetric aus der Kraftelemente-Teilbibliothek können jetzt mit den Faktoren für die Federkraft scaleFs, den Faktoren für die Dämpfungskraft scaleFd, den Faktoren für das Federmoment scaleTs und den Faktoren für das Dämpfungsmoment scaleTd skaliert werden.
Allgemein
N10026 Elemente der Teilbibliothek Pre- and Post-Processing Tools können nun mit virtuellen Python-Umgebungen (Parameter venv) verwendet werden (siehe Python-Installation).
Elektrotechnik
N10027 Diverse Modelle rechnen nun mit weniger Zustandsgrößen und damit schneller.
Vehicle Pneumatics
N10028 Eine neue Option im Luftfedermodell ist verfügbar, um die Tragfähigkeit der Luftfeder alternativ über eine effektive Flächencharakteristik zu beschreiben.
Belt Conveyors
N10029 Die Berechnung der Kraft FM verwendet eine neue Formel, die genaueren Ergebnisse bei 0°<gamma<360° und bei stark unterschiedlichen Lagerkräften F1 und F2 liefert.
Thermo-Fluidtechnik
N10030 Die Bibliothek enthält die zwei neuen tabellen-basierten Fluide R1224ydz und R1234zee.
N10031 Mit dem neuen Element Filler2 (Typ ThermoFluidics.Filler2) können die Anfangsbedingungen in geschlossenen thermodynamischen Kreisläufen mit Hilfe eines Skripts festgelegt werden.

Beispielmodelle

Neue Modelle
N10032 In fünf neuen Beispielmodellen wird die neue Batteriebibliothek u. a. für den Komponententest mit HPPC-Profil, zur Kopplung mit der Bibliothek für Antriebskonzepte, zur Parametrierung und zur thermischen Kopplung angewendet.
N10033 Von der Bosch Rexroth AG wurde ein neues Beispielmodell einer hydraulischen Achse aus BRSL-Komponenten bereitgestellt. Das inhaltlich gleiche Model zeigt in einer zweiten Fassung, wie die SimulationX-Hydraulik-Bibliothek mit der BRSL-Bibliothek gekoppelt werden kann.
N10034 Für die Simulation der Fahrt über Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher und Rampen gibt es nun drei neue FTire-Modelle. Die bestehenden FTire-Modelle wurden überarbeitet.
N10035 Zwei weitere neue Modelle zeigen die Verwendung des neuen kennlinienbasierten Reifens (Typ VehiclesMBS.Components.Wheels.SXTire.CBWheel) in einem Auto und auf einem Reifenprüfstand.
N10036 Ein Abbruchkran fährt im neuen Beispielmodell mit Kreiskontaktelementen mittels eines Kettenfahrwerks über unebenen Untergrund (Typ Mechanics.MechanicsMBS.Contacts.SurfaceContacts.Circle).
N10037 Für Python-Anwender wird in drei neuen Beispielmodellen die Verwendung von Jupyter Notebook in der Skriptansicht veranschaulicht.
N10038 Fünf neue Modelle zeigen die erweiterte Parametrierung von elektrischen Antrieben mittels JMAG-RT-Schnittstelle von JSOL.
N10039 Der Lauf eines Omega-Antriebs entlang eines Gurtes bei gleichzeitiger Verwendung von 3D-Punktkontakten auf unebenem Untergrund ist im OmegaDrive.isx-Beispielmodell abgebildet.
Aktualisierte Modelle
N10040 Zwei Modelle GasTurbineEngineCycleWithWaterCooling.isx und LoadSensingHydraulicMotor.isx rechnen nun unendlich und mit fester Schrittweite unter Einsatz des neuen impliziten Euler-Lösers.
N10041 Die Beispielsammlung enthält das aktualisierte Modell FourWheelVehicle.isx.

Behobene Probleme

Software

B25953 Wird beim Laden eines Modells oder einer Bibliothek eine durch eine uses-Annotation bestimmte Version eines Package nicht gefunden, wird ohne Meldung eine andere vorhandene Version geladen.
B26097 Beim Zurücksetzen der Rechnung wird eine neue symbolische Analyse (GSA) ausgelöst.
B26153 Die Code-Generierung kann bei Modellen mit nichtskalaren, diskreten Variablen lange dauern.
B26703
H28915
Die Querschnittsachsen bei der freien Visualisierung sind vertauscht.
B26908
H30557
Die Annotationen IncludeDirectory und LibraryDirectory von external-Funktionen werden nicht berücksichtigt, wenn sie an der Klasse der Funktion stehen, aber nicht an der external-Anweisung.
B27113
H30599
Komponenten von geschützen (protected) Basisklassen werden nicht geschützt.
B27149 Beim Lösen von algebraischen Blöcken während der Berechnung des Modells kann eine Endlosschleife auftreten. Manchmal werden Fehler bei der Lösung von algebraischen Blöcken ignoriert.
B27157 Bei verschachtelten Funktionsrufen in Ableitungen kann es bei kompilierten Lösern zum erhöhten Speicherverbrauch kommen.
B27257
H30667
Dateien, die bei der Konvertierung (Modelica Conversion Scripts) nicht geändert wurden, werden nicht gespeichert, wodurch auch die uses-Annotation nicht aktualisiert wird.
B27258
H30466
Der hydropneumatische Akkumulator hat in der Option als Kolbenspeicher einen falschen Exponenten (0.46 statt 0.49) in der Formel für die thermische Eigenzeitkonstante tau0.
B27275 Code-generierte Modelle können in seltenen Fällen den assert-Fehler "Cast string is not supported." verursachen.
B27287
H30703
Die Annotationen Protection(access = Access.hide) wird auch bei unverschlüsselten Klassen ausgewertet.
B27290
H30630
Beim Ziehen von Ergebnissen in ein bestehendes Ergebnisfenster mit manueller Skalierung wird die neue Kurve ggf. fehlerhaft dargestellt.
B27294
H30700
Der CAD-Import stürzt ab, wenn die DXF-Datei Zeilen mit mehr als 200 Zeichen enthält.
B27322 Für Parameter mit der hideResult=false-Annotation lässt sich das Protokollattribut nicht einschalten.
B27328 for-Operatoren erzeugen keinen leeren Vektor, wenn über einem leeren Bereich iteriert wird.
B27336
H30386
Die Funktion zum Speichern des Ausgangszustands an Kontrollpunkten funktioniert nicht.
B27351
H30712
Kennlinien in replaceable-Modellen können nicht geändert werden.
B27374
H30591
SimulationX kann bei Berechnung/Animation von Modellen der Driving Maneuvers-Bibliothek abstürzen.
B27379 Das erneute Laden von einem Package aus einem anderen Verzeichnis heraus, wenn es bereits geladen ist, führt zum Absturz von SimulationX.
B27391 Die Verwendung von nichtalphanumerischen Zeichen in PLCSIM-Advanced-Namen kann Fehler in der Kommunikation zwischen dem SimulationX-Modell und der PLCSIM-Advanced-Instanz verursachen.
B27397 Beim Code Export werden in den Projektdateien für Visual Studio manchmal die Include-Pfade falsch eingetragen, sodass sich das generierte Projekt nicht in Visual Studio öffnen lässt.
B27399
H30694
Das Excel-AddIn überträgt nicht alle mehrdimensionalen Parameter korrekt nach SimulationX.
B27401 Die Verwendung von Homotopie kann unter Umständen Abstürze beim Rechnen von per Code-Export generierten ausführbaren Modellen verursachen.
B27419 Beim Öffnen von Modellen, die vormals eingebettete Daten enthielten (z. B. im Resources-Ordner eines ISX-Modells), liefert die Funktion archiveDirectory() einen unvollständigen Pfad zu den externen Daten.
B27421 Beim Code-Export über die COM-Schnittstelle führen fehlerhafte Namen für Parameter sowie Ein- und Ausgänge zu unerwarteten Ergebnissen beim Export.
B27439
H30686
Die Optimierung während der symbolischen Analyse dauert bei Modellen mit großer Zahl einfacher Gleichungen sehr lange.
B27450
H30736
Die Verwendung des size(,)-Operators in vektorisierten Komponenten führt zu falschen Ergebnissen.
B27452
H30753
Zustände mit negativer Höhe oder Breite lassen sich im StateChart Designer nicht selektieren.
B27460 Werden in ModelicaTables Dateien eingelesen, funktionieren diese nicht mit relativen Pfadnamen in FMUs.
B27482 Beim Export von Ergebnissen im TXT- oder CSV-Format stürzt SimulationX ab, wenn die Datei von einer anderen Anwendung verwendet wird.
B27503
H30677
Die vektorisierte Anwendung von Funktionen kann zu einem allgemeinen Fehler (Check.GeneralError) in der symbolischen Analyse führen.
B27516
H30770
Vektorkomponenten für Ein- und Ausgänge sowie Parameter werden beim Code-Export nicht korrekt im Modell gespeichert.
B27858 Wird das Löschen einer Textbox rückgängiggemacht, wird die Box an einer falschen, teilweise unsichtbaren Position wiederhergestellt.
B27864 Die Hilfe von lokalen Typen kann nicht angezeigt werden.
B27870
H30792
Wenn ein Typ auf der obersten Ebene den Namen Parameter hat und von SignalBlocks.Function ableitet, friert SimulationX beim Laden ein.
B27881 Für den Projekttyp NI VeriStand im Code-Export-Assistenten werden keine Kennlinien im Baum angezeigt.
B27900 Manchmal werden nach dem Berarbeiten einer replaceable-Komponente die entsprechenden Rahmen an der falschen Position dargestellt.
B27904 Die FFT-Analyse ignoriert nutzerdefinierte Zeitintervalle im Ergebnisfenster.
B27930
H30819
Kompilierte Löser verursachen Übersetzungsrobleme mit Beispielen der Bibliothek ExternalData (https://github.com/modelica-3rdparty/ExternData/).
B27947
H30820
Die Funktion ResultWindow.Save der COM-Schnittstelle speichert Kurvenverläufe immer bezogen auf die aktuelle Seite. Der Parameter iPage wird ignoriert.
B27953
H30819
Die Simulation von Beispielen aus der ExternData-Modelica-Bibliothek führt zur Ausgabe von Syntaxfehlern während der Rechnung.
B27954 Im Ausgabebereich werden tabellarische Einträge nicht korrekt dargestellt.
B28135
H30822
Wenn die Warnstufe auf „Sehr strenge Prüfung“ gesetzt ist, verursachen Instanzen von SignalBlocks.BSpline eine Warnung über eine nichtinitialisierte Funktionsausgabe von SignalBlocks.BSpline.BSplineEvalDer.
B28289
H30811
Variantenrechnungen mit dem SRA Add-In schlagen bei Verwendung von termCond fehl.
B28296 Bei nicht ausreichender Darstellungsfläche werden Kurvenverläufe im Ergebnisfenster gespiegelt dargestellt.
B28299 Der Text in formatierten Textboxen wird im Bearbeitungsmodus anders umgebrochen als in der statischen Darstellung.
B28300 Die Verwendung der Pfeiltasten im Bearbeitungsmodus für Textboxen führt manchmal zu Darstellungsfehlern in der Strukturansicht.
B28302
H30788
Die Annotation TestCase (Modelica 3.4) ist nicht implementiert.
B28318 Sonderzeichen in Compiler-Ausgaben werden im Ausgabebereich falsch angezeigt.
B28344 Falls Kennlinien in Partitionen von Synchronous-Modellen verwendet werden, kann es bei kompilierten Lösern zu Übersetzungsfehlern kommen.
B28371 Ein Eintrag in der Umgebungsvariablen PAM_LMD_LICENSE_FILE überschreibt die Lizenzeinstellungen von SimulationX.
B28384 Die Ansicht einer Modellkamera ist im exportierten Video verschoben.
B28385
H30862
Die Modifikation Collision im 3D Scene Explorer ist nicht auf Modellelemente beschränkt.
B28399 Schleifen innerhalb von Modelica-Funktionen verursachen mit kompilierten Lösern Übersetzungsfehler.
B28442 Beim Import von Textdateien in 2D-Kurven treten Fehler auf.
B28464
H30862
Die Kollisionserkennung berücksichtigt nicht alle Geometrien des Zweigs im Szenengraphen.
B28490
H30905
Die symbolische Analyse von Modellen mit vielen Variablen und Attributen dauert sehr lange.
B28508
H30876
Beim Code-Export für MATLAB/Simulink S-Function tritt während des Kompilierens ein Fehler auf, wenn MinGW als Compiler verwendet wird.
B28511
H30873
Generierter Code unter Linux mit Compiler im ANSI-Mode liefert Fehler.
B28529 Komponentensymbole von Compounds werden unter seltenen Bedingungen nicht richtig angezeigt.
B28540 Die symbolische Analyse dauert sehr lange für Modelle mit vielen mehrdimensionalen String-Variablen.
B28542 Die Animation der Beladung von Bandsegmenten der Gurtband- und Rohrgurtbandförderer funktioniert nicht.
B28567
H30884
Wenn nach dem Laden eines gerechneten Modells eine symbolische Analyse für die Animation ohne Fehler durchgeführt wird, werden eventuelle Warnhinweise nicht ausgegeben.
B28744
H30975
Der OBJ-Import unterstützt keine speziellen Dateiformate.
B28756 Das Einfrieren von Signalen in Ergebnisfenstern der stationären Simulation führt zu einem Absturz.
B28812 Duplikate von Typen mit ActivityGroup führen in seltenen Fällen zu einem singulären Modell.

Bibliotheken

B26731 In der Bibliothek Thermofluidtechnik ist für Bereiche des Phasenübergangs ein Masseverlust zu beobachten.
B27114 Im Punkt-Kontakt-Element (Typ Mechanics.MechanicsMBS.Contacts.SurfaceContacts.Point) sind die Normalkraftberechnung für die Optionen HuntCrossley und Flores nicht korrekt.
B27268 SignalBlocks.Special.Analyse kann nicht als Vektor definiert werden.
B27492 Der Elementtyp Mechanics.MechanicsMBS.Contacts.SurfaceContacts.Ground wird nicht im 3D Scene Explorer angezeigt.
B27672
H30777
Beim Elementtyp PowerTransmissionMBS.BeltDrives.Pulleys.Pulley wird im Falle von kindF=="Rigid Friction (with Stick-Slip) ein falsches Reibmoment berechnet.
B27849 Der Elementtyp VehiclesMBS.Vehicles.Bodies.Vehicle.velRel2 wird im falschen Koordinatensystem berechnet, und der Elementtyp VehiclesMBS.Vehicles.Bodies.Vehicle.omRel2 besitzt eine falsche Einheit.
B27948 Bei Zustandsübergängen in der elastischen Reibstelle wird immer vom Haftzustand ausgegangen. Das kann zur Endlosschleife bei der Initialisierungsereignisiteration bei Modellen mit elastischer Reibstelle führen und damit zu beliebig langer Rechnung.
B28457 Die Ventilöffnung beim Druckventil vom Typ Hydraulics.Valves.PressureValves.PressureValveExtXYb startet nicht beim Anfangswert.
B28576 Die Komponenten vom Typ Mechanics.MechanicsMBS.Contacts.SurfaceContacts.Ground verschwindet beim Zurücksetzen des Modells.

Bekannte Probleme

GCC-Compiler in allen SimulationX-Versionen: Aufgrund eines Fehlers im mitgelieferten GCC-Compiler kann es vorkommen, dass SimulationX während oder nach der Ausführung einer Simulation einfriert oder abstürzt. Bis eine neuere und fehlerkorrigierte Version des GCC-Compilers verfügbar ist, nutzen Sie bitte eine der folgenden Möglichkeiten, um den Fehler zu vermeiden:
  1. Verwenden Sie einen unterstützten Compiler von Visual Studio. Dafür benötigen Sie in der Regel eine gültige Lizenz. Informationen zu den aktuellen Lizenzbedingungen für die verschiedenen Visual-Studio-Produkte finden Sie hier: Visual Studio: IDE und Code-Editor für Softwareentwickler und Teams
  2. Aktivieren Sie Code Splitting, indem Sie in den erweiterten Lösereinstellungen der Simulationssteuerung (transiente) den Eintrag b.SplitCodeGen auf true setzen. Für neue Modelle ist das bereits die Standardeinstellung. Für Modelle, die mit einer früheren Version von SimulationX erstellt wurden, sollten Sie diese Einstellung vor der Rechnung überprüfen und nach der entsprechenden Anpassung das Modell erneut speichern.

Nützliche Hinweise

Systemvoraussetzungen

Für die Installation und die Ausführung von SimulationX benötigen Sie Windows 8 (64 bit) oder höher.

Einige Funktionen von SimulationX benötigen einen C/C++ Compiler. Wir empfehlen daher für SimulationX 4.4 die Installation von Microsoft Visual Studio 2015 oder neuer. Über die Bedingungen zur Nutzung der kostenlosen Express- und Community-Editionen von Visual Studio informieren Sie sich bitte unter www.visualstudio.com.

Unterstützung der Modellierungssprache Modelica

SimulationX 4.4 unterstützt die Modellierungssprache Modelica entsprechend der Modelica Language Specification Version 3.4 mit wenigen Ausnahmen. Folgende Modelica-Features werden momentan nicht unterstützt (Die Angaben in Klammern verweisen auf den jeweiligen Abschnitt in der Modelica Language Specification 3.4):

  • Annotationen für Nutzereingaben (section 17.5.7)
    • OnMouseDownSetBoolean
    • OnMouseUpSetBoolean
    • OnMouseMoveXSetReal
    • OnMouseMoveYSetReal
    • OnMouseDownEditReal
    • OnMouseDownEditInteger
    • OnMouseDownEditString

Unterstützung der Modelica-Standardbibliothek

Mit SimulationX 4.4 wird die Version 4.0 der Modelica-Standardbibliothek ausgeliefert.

Performance

Durch verschiedene Maßnahmen können Sie die Performance von SimulationX teilweise erheblich verbessern:

  • Die Animation der Strukturansicht während der Rechnung benötigt besonders auf älteren Rechnern mit nur einem Prozessorkern erhebliche Systemressourcen. Schalten Sie diese Funktion aus, wenn sie nicht wirklich für Momentananzeigen wie Balken oder Tachometer sowie dynamische Modelica-Grafiken benötigt wird (Menü Extras/Optionen/AllgemeinAnimation).
  • Die Ausgabe von Trace-Informationen benötigt viel Rechenzeit, auch wenn das Ausgabefenster minimiert ist. Schalten Sie unter Simulation/Einstellungen Transient… im Reiter Tracing nur die Ausgaben ein, die Sie wirklich benötigen. Beschränken Sie mit dem Modellparameter traceOn (Tracing eingeschaltet) die Ausgabe auf den Sie interessierenden Bereich der Rechnung (z. B. traceOn == time>0.6).

Simulation mit externen Lösern

  • Hier erfolgt vor der Rechnung eine C-Code-Generierung des Modells mit anschließender automatischer Kompilierung. Es bestehen deshalb die in unten beschriebenen Einschränkungen hinsichtlich unterstützter Modellfeatures. Zur Nutzung externer Löser wird ein Microsoft C-Compiler empfohlen.
  • Es werden nur einige der Tracing-Optionen unterstützt.
  • Derzeit werden noch nicht alle Analysearten für externe Solver unterstützt. Das betrifft:
    • Gleichgewichtsberechnung
    • Lineare Systemanalyse (Frequenzgang, Pol-/Nullstellenplan, Export der Systemmatrizen)
  • Verwenden Sie für diese Analysearten den BDF- oder MEBDF-Löser.
  • Rücksetzpunkte werden nicht berücksichtigt.
  • Die Initialisierung des Modells auf einen bestimmten Zustand ist nicht möglich.

Code-Export

  • Werden im exportierten Modell externe Funktionen oder externe Objekte verwendet, muss der exportierte Code vor dem Erstellen noch entsprechend angepasst werden. Beim Code-Export wird in diesen Fällen eine Warnung ausgegeben.
  • Der exportierte C-Code von Thermo-Fluidtechnik-Modellen mit NIST-Fluide ist nur unter Windows lauffähig. Die Fluideigenschaften werden in externen Modulen berechnet, die nur als Binärdateien für Windows zur Verfügung stehen.

Starre mechanische Anschläge und andere Modellfunktionen

Der Code-Export von Modellen mit bestimmten Funktionen wird derzeit noch nicht unterstützt. Das betrifft vor allem Gleichungssysteme, deren Struktur sich während der Simulation wesentlich ändert. Insbesondere gilt dies für starre mechanische Anschläge, für ideale elektrische Dioden sowie für Modelle mit unipolaren Schrittmotoren. Befindet sich ein starrer Anschlag oder eine ideale elektrische Diode (Electricity.Analog.Ideal.IdealDiode) im Modell, wird beim Code-Export eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.

Eine Vielzahl von Modellobjekten kann so parametriert werden, dass intern starre mechanische Anschläge verwendet werden:

  • Das Anschlagsmodell der Mechanik-Bibliothek: Mechanics.Translation.EndStop, Mechanics.Rotation.EndStop
  • Mechanische Grundelemente, die auf starr mit Spiel umgeschaltet werden können: Mechanics.Translation.SpringDamper, Mechanics.Rotation.SpringDamper
  • Gelenke aus der Bibliothek MKS-Mechanik
  • Übertragungselemente, Aktuatoren und Kupplungen aus der Bibliothek Antriebstechnik (1D)
  • Hydraulische und pneumatische Zylindermodelle

Für den Code-Export ist es notwendig, auf die Option Elastischer Anschlag umzuschalten. Bei der Parametrierung ist darauf zu achten, dass das dabei eingefügte Feder-Dämpfer-Element genügend gut gedämpft ist.

Wirkt der Anschlag nicht zwischen zwei Massen bzw. Trägheiten, sondern gegen Absolut, können die Anschlagsmodelle Mechanics.Translation.AbsEndStop bzw. Mechanics.Rotation.AbsEndStop in der Parametrierung starr eingesetzt werden. Diese Objekte werden beim Code-Export unterstützt.

Stationäre Simulation

Die stationäre Simulation führt bei dynamischer Zustandswahl unter Umständen zu fehlerhaften Ergebnissen oder Konvergenzfehlern. Derzeit erfordert die Indexreduktion jedoch bei bestimmten Modellen, wie z. B. MKS-Modellen mit allgemeinen Gelenken, eine dynamische Zustandswahl.

Bei solchen Modellen wird eine entsprechende Warnung ausgegeben. Wenn bekannt ist, welche Variablen die Systembewegung die gesamte Simulation hindurch eindeutig beschreiben, so kann für diese Variablen das stateSelect-Attribut auf always gesetzt werden. Unter Umständen wird so die dynamische Zustandswahl vermieden und die damit in Verbindung stehenden Einschränkungen treten nicht auf.

Alternativ kann die Indexreduktion mit der Option Keine Indexreduktion auf der Seite Symbolische Analyse des Einstellungsdialogs für die stationäre Simulation abgeschaltet werden. Ohne Indexreduktion sollte bei Modellen mit verdeckten Zwangsbedingungen, wie z. B. Kurbeltrieben mit starrem Pleuel, eines der nichtlinearen Verfahren für die stationäre Simulation gewählt werden. Außer den Erregergrößen werden mit dem nichtlinearen Verfahren alle Ergebnisgrößen auch ohne Indexreduktion korrekt berechnet.

Choices-Annotations im TypeDesigner

Vom TypeDesigner generierte choices-Annotationen enthalten keine Modifikationen. Im Modelica-Quellcode können die Modifikationen nachträglich definiert werden.

Choices ohne Modifications sind im TypeDesigner definierbar:

replaceable TypeBase model1 annotation(
    choices(choice(redeclare replaceable TypeA)));
end Container;

Choices mit Modifications sind nur in der Modelica-Ansicht definierbar:

replaceable TypeBase model1 annotation(
    choices(choice(redeclare replaceable TypeA(p1=10))));
end Container;